„ich habe so viel Glück gehabt im Leben. Ich wurde Schauspielerin - ein Kindheitstraum. Ich bin mit einem wunderbaren Mann verheiratet-ein Traum der ein Leben lang anhält. Ich lebe in der Nähe zur Natur, das gibt mir Kraft und Weisheit. Niemals vergesse ich für all das dankbar zu sein und würde gerne teilen, ein klein wenig zurück zu zahlen…
Deshalb habe ich BOB gegründet. Was könnte wichtiger sein als Kindern, die gar nichts haben zu helfen?
Ein warmes Dankeschön an alle die uns helfen zu helfen“

Helena Kallenbäck-Trolle startete ihre Karriere direkt nach der Schauspielschule als festes Ensemble-Mitglied am Staatstheater Helsingborg. Sie bekam schon nach Ihrer ersten Rolle als Solange in „Die Zofen“ die Auszeichnung „Beste Nachwuchsschauspielerin“ von der schwedischen Presse verliehen. Danach folgten viele Engagements in den weiblichen Hauptrollen von Strindberg, Tchechow, Brecht, Norén, Ayckbourn usw..
Helena spielte an der Seite von Zarah Leander in „Das Lächeln einer Sommernacht“ von Ingmar Bergman, machte eine erfolgreiche Tournee in den USA mit Gedichten von Karin Boye und reiste als offizielle Repräsentantin von Schweden durch Europa (u.a. Weltausstellung in Sevilla) mit einem Stück über Greta Garbo das eigens für Helena geschrieben wurde.
Sie drehte unzählige Filme für das schwedische Kino und für das Fernsehen und arbeitete als Opernregisseurin in Stockholm.
Helena erhielt schon viele Preise und Auszeichnungen, darunter als beste Schauspielerin bei der Berlinale 1996, den Thalia Preis als beste weibliche Hauptdarstellerin 1987 und den schwedischen Tony Award 1992 für Ihre Rolle als Blanche Dubois in „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams.

Helena Kallenbäck-Trolle ist heute eine der bedeutendsten und beliebtesten Schauspielerinnen Schwedens, trotzdem findet sie noch ausreichend Zeit für Wohltätigkeit. Sie ist Schirmherrin und Gründerin von BOB - ein Kinderheim in Estland. Für dieses Engagement bekam Helena 2005 die höchste Auszeichnung des Landes vom Präsident Arnold Rüütel persönlich verliehen.

Seit einigen Jahren lebt Helena mit ihrem Ehemann Graf Gustaf Trolle auf Schloss Kulla Gunnarstorp in Süd Schweden.

 

„Das Testament seiner Gnaden“ - Hjalmar Bergman. (Blenda)
„Die Zofen“ - Jean Genet. (Solange)
„Bernardo Albas Haus“ - Federico García Lorca. (Adela)
“Die Erlaubnis” - Kent Andersson & Bengt Bratt.
“Oh, was ein herrlicher Frieden” - Hasse & Tage.
„Herr Puntila und sein Knecht Matti“ - Bertolt Brecht.
„Zwielicht Bar“ - Arthur Koestler.
„Verbrechen und Verbrechen“ - August Strindberg. (Henriette)
„West Side Story“ - Leonard Bernstein & Artur Laurents. (Anita)
„Gin und Bitter Lemon“ - Alan Ayckbourn
„Der Kirschgarten“ - Anton Tschechow. (Varja)
„Dämonen“ - Lars Norén.
„Sound of music“ - Lindsay & Crouse. (Maria)
“Endstation Sehnsucht” - Tennessee Williams. (Blanche)
“Garbo-Ein Monolog” - Stig Larsson.
“Dreigroschenoper” - Kurt Weill. (Polly)
„Das Lächeln einer Sommernacht“ - Ingmar Bergman.
„Jubiläum“ - George Tabori.
„Leih mir ein Tenor“ - Ray Cooney.
„Es bleibt alles in der Familie“ - Ray Cooney.

Helena wirkte im Laufe der Jahre in unzähligen Stücken, Serien, Fernsehspielen und Filmen des schwedischen Fernsehens SVT mit.

1987 – Thalia Preis - Beste weibliche Hauptrolle.
1992 – Tony Award – für Blanche in ”Endstation Sehnsucht” . 1996 – Berlinale – Beste weibliche Darstellerin.

 
 
Agent - Stella Schneider
Design -Aligma ComDev
Portrait Photos -Peter Agoston
Film-Set Photos Mona Film Production – Austria, Wien>